UEFA-Cup 2005/06
Der Modus des UEFA-Cups
| 1. Runde: | 15 & 29 September 2005 |
| Gruppenphase: | 1. Spieltag: | 20. Oktober 2005 |
| 2. Spieltag: | 3. November 2005 |
| 3. Spieltag: | 24. November 2005 |
| 4. Spieltag: | 30. November 2005 |
| 5. Spieltag: | 14/15. Dezember 2005 |
| 3. Runde: | 15 & 23 Februar 2006 |
| Achtelfinale | 09 & 16 März 2006 |
| Viertelfinale | 30 März & 06 April 2006 |
| Halbfinale | 20 & 27 April 2006 |
| Finale | 10 Mai 2006 |
Die Gegner der Gruppenphase
Schachtjor Donezk
Schachtjor Donezk gehört zu den Topteams der Ukraine, was nicht nur der gegenwärtige
erste Tabellenrang in der nationalen Wischa Liga zum Ausdruck bringt. Das Team des
rumänischen Trainers Mircea Lucescu liegt derzeit nach elf absolvierten Spieltagen zwei
Punkte vor dem Erzrivalen Dynamo Kiev (27), der auch in der Vorsaison auf Distanz gehalten
wurde, denn der Titel der Spielzeit 2004/05 ging an Schachtjor. Aus diesem Grund spielte
Donezk in der Qualifikation zur UEFA Champions League, wo man allerdings gegen den
italienischen Spitzenclub Inter Mailand (0:2 und 1:1 (Tor: Elano)) den Kürzeren zog
und in den UEFA-Cup abrutschte. Dort hieß in Runde eins der Gegner VSC Debrecen.
Mit den Ungarn hatte Donezk nur wenig Mühe und gewann zu Hause im 31.718 Zuschauer
fassenden Zentralstadion klar mit 4:1 (Tore: Elano, Brandao (2), Worobej) sowie in
Debrecen mit 2:0 (Tore: Brandao, Lewandowski). Zu den Stars im Team zählen die insgesamt
sechs (!!!) Brasilianer Leonardo, Elano, Fernandinho, Jadson, Matuzalem und Brandao,
sowie die Nationalspieler Tomas Hübschmann (Tschechien), Razvan Rat (Rumänien),
Dario Srna (Kroatien), Julius Aghahowa (Nigeria) und Anatoli Timoshtshuk sowie Andrey Worobej
(Ukraine). Schachtjor Donezk gewann 2002 und 2005 die ukrainische Meisterschaft
und insgesamt fünfmal (1995, 1997, 2001, 2002 und 2004) den nationalen Pokalwettbewerb.
In der vergangenen Saison setzte sich Donezk in der dritten Runde des UEFA-Cups gegen den
FC Schalke 04 durch (0:1, 1:1), nachdem man zuvor in der UEFA Champions League in einer
Gruppe mit dem AC Mailand, dem FC Barcelona und Celtic Glasgow den dritten Platz belegt hatte.
Alles zu Schachtjor Donezk gibt es unter www.shakhtar.com.
Rapid Bukarest
Die Mannschaft von Rapid Bukarest war in VfB-Kreisen bislang vor allem als vormaliger Club
des ehemligen VfB-Angreifers Ioan Viorel Ganea bekannt. Derzeit liegt das Team von Trainer
Razvan Lucescu nach acht Spieltagen mit zwölf Punkten in der heimischen Divizia Nationala auf
Rang sieben. Die Vorsaison schloss Rapid auf Platz drei ab und sicherte sich damit einen Platz
in der Qualifikation zum UEFA-Cup. Dort setzte sich der Traditionsclub gegen UE Sant Julia
aus Andorra problemlos mit zwei 5:0-Siegen (Tore: Buga (4), Maldarasanu und Niculae (3),
Vasilache (2)) durch. In der zweiten Qualifikationsrunde wartete dann Vardar Skopje aus
Mazedonien auf das Team von Rapid. Dabei gewann Bukarest sein Heimspiel klar mit 3:0
(Tore: Niculae (2), Maldarasanu) und erreichte in Skopje ein 1:1 (Tor: Vasilache).
Damit war der Einzug in die erste Hauptrunde geschafft, wo eine kleine Sensation gelang.
Denn nach einem 1:1-Remis beim hoch favorisierten Feyenoord Rotterdam (Tor: Vasilache)
gewann Rapid Bukarest das Rückspiel im heimischen Giulesti-Valentin-Stanescu-Stadion,
das eine Kapazität von 19.100 Plätzen aufweist, gegen die Holländer dank eines Treffers
von Mihai Buga mit 1:0 und zog in die Gruppenphase ein. Rapid Bukarest wurde viermal
rumänischer Meister (1942, 1967, 1999, 2003) und elfmal rumänischer Pokalsieger
(1935, 1937, 1938, 1939, 1940, 1941, 1942, 1972, 1975, 1998, 2002). Zu den bekanntesten
Akteuren von Rapid zählen die Nationalspieler Marius Constantin, Flavius Moldovan und
Emil Dica.
Alles zu Rapid Bukarest gibt es unter www.rapid.pcnet.ro
Stade Rennes
In der vergangenen Spielzeit 2004/05 schloss Stade Rennes mit einem vierten Platz in der französischen Ligue 1 ab und qualifizierte sich damit für den UEFA-Cup. Dort traf das Team des rumänischen Trainers Laszlo Bölöni auf die spanische Mannschaft von CA Osasuna und setzte sich mit einem 3:1-Heimsieg (Tore: Frei (2), Hadji) sowie einem torlosen Remis in Osasuna durch. Im Augenblick steht die Mannschaft aus Rennes, deren größter Erfolg dreimal ein vierter Platz in der französischen Ligue 1 war, nach zehn absolvierten Runden mit elf Punkten lediglich auf Rang 16 in der nationalen Meisterschaft. Zu den bekanntesten Spielern im Team von Rennes gehören der schwedische Keeper Andreas Isaksson, seine Landsmänner Erik Edman, der auch schon beim Zweitligisten Karlsruher SC unter Vertrag stand, und Kim Källström, die beiden Schweizer Nationalspieler Alain Rochat und Alexander Frei, der brasilianische Verteidiger Adailton sowie der nigerianische Angreifer John Utaka. Seine Heimspiele trägt Rennes im Stadion Route de Lorient aus, das eine Kapazität von 24.756 Plätzen hat.
Alles zu Stade Rennes gibt es unter www.staderennais.com
PAOK Saloniki
Mit PAOK Saloniki trifft der VfB auf eine griechische Traditionsmannschaft,
die bislang zwei nationale Meisterschaften (1976, 1985) und vier Pokalsiege
(1972, 1974, 2001, 2003) gewinnen konnte. Derzeit liegt das Team von Trainer
Giorgios Kostikos in der National Division mit sechs Punkten aus den ersten fünf
Partien auf Rang acht. Im Vorjahr wurde PAOK Fünfter und qualifizierte sich dadurch
direkt für die erste UEFA-Cup-Runde. Dort hieß der Gegner Metalurg Donezk und nur mit viel
Glück konnten sich die Griechen durchsetzen. Nach einem 1:1 zu Hause im 28.701 Zuschauer
fassenden Toumba-Stadion (Tor: Salpigidis), sorgte ein 2:2 in Donezk (Tore: Salpigidis,
Konstantinidis) trotz doppelter Unterzahl (Rot gegen Karipidis und Yiasoumi) für das Erreichen
der Gruppenphase. Zu den bekanntesten Spielern im Team von PAOK zählt der Kapitän der
griechischen Europameistermannschaft von 2004, Theodoros Zagorakis, die griechischen
Nationalspieler Pantelis Konstantinidis und Dimitrios Salpigidis, der türkische Auswahlspieler
Fatih Akyel, in der Vorsaison auch kurz beim damaligen Bundesligisten VfL Bochum engagiert,
und der polnische Angreifer Marcin Mieciel, einst bei Borussia Mönchengladbach am Ball.
Alles zu PAOK Saloniki gibt es unter www.paokfc.gr

Deutsche Mannschaften im UI-Cup:
| Finale |
| Hamburger SV | CF Valencia | 1:0 (0:0) |
| CF Valencia | Hamburger SV | 0:0 (0:0) |
| Halbfinale |
| SK Sigma Olomouc | Hamburger SV | 0:1 (0:0) |
| Hamburger SV | SK Sigma Olomouc | 3:0 (1:0) |
| VfL Wolfsburg | Racing Lens | 0:0 (0:0) |
| Racing Lens | VfL Wolfsburg | 4:0 (1:0) |
| Runde 2 |
| Hamburger SV | FK Pobeda | 4:1 (0:1) |
| FK Pobeda | Hamburger SV | 1:4 (1:1) |
| VfL Wolfsburg | SK Sturm Graz | 2:2 (0:0) |
| SK Sturm Graz | VfL Wolfsburg | 1:3 (0:1) |
| Runde 3 |
| IFK Göteborg | VfL Wolfsburg | 0:2 (0:1) |
| VfL Wolfsburg | IFK Göteborg | 2:0 (1:0) |
| Uniao Leiria | Hamburger SV | 0:1 (0:0) |
| Hamburger SV | Uniao Leiria | 2:0 (0:1) |
| Borussia Dortmund | SK Sigma Olomouc | 1:1 (1:1) |
| SK Sigma Olomouc | Borussia Dortmund | 0:0 (0:0) |
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